Qulitätsverbesserungsmittel (QVM)

Das Land NRW garantiert seinen Hochschulen jährlich Mittel in Höhe von mindestens 249 Millionen Euro (siehe Studiumsqualitätsgesetz auf recht.nrw.de) als Ausgleich für den Wegfall der Studienbeiträge. Diese Qualitätsverbesserungsmittel (auch Studienbeitragsersatzmittel), werden nach Studierendenschlüssel zweckgebunden zur Verbesserung von Studium und Lehre an die Hochschulen verteilt. Diese Gelder werden in der Regel für Lernräume, zusätzliche Lehrkräfte und Tutor*innen eingesetzt.

Zur Vergabe der Qualitätsverbesserungsmittel wurde hochschulweit die Kommission zur Qualitätsverbesserung in Lehre und Studium (QVK) eingerichtet, welche u.a. die Hochschulleitung über die Mittelverwendung berät. In dieser Kommission müssen die Studierenden über 50% der Stimmen besitzen. Dies bedeutet an der RWTH, dass 10 Studierende aus den verschiedenen Fachrichtungen in der Kommission sitzen. Die Inhalte der Kommission werden schon auf Fakultäts- und Fachgruppenebenen vorbereitet. Auch dort gibt es entsprechende Kommissionen, welche mehrheitlich mit Studierenden besetzt sind. So wird gewährleistet, dass die Mittel tatsächlich zur Verbesserung für Lehre und Studium eingesetzt werden.

An der RWTH kann die Verwendung der Qualitätsverbesserungsmittel hier (externer Link) nachgeschaut werden. Über die genauen Entscheidungsprozesse an der RWTH Aachen University könnt ihr euch hier (externer Link) informieren.

Quelle: https://www.asta.rwth-aachen.de/download/reader-hochschulpolitik/ S.88 ff.

Qulitätsverbesserungsmittel Symbolbild